Geringere Ammoniakemissionen: Tipps und Hilfestellungen für Landwirtinnen und Landwirte

Die Nationale Drehscheibe Ammoniak und der Naturpark Chasseral haben eine Artikelreihe für Landwirtinnen und Landwirte lanciert, um die Ammoniakemissionen zu reduzieren. Die konkreten Massnahmen basieren auf Forschungsergebnissen, verbessern die Gesundheit des Viehbestands und werden teilweise durch finanzielle Beihilfen unterstützt.

In Zusammenarbeit mit dem Naturpark Chasseral hat die Nationale Drehscheibe Ammoniak eine Artikelreihe lanciert, die sich mit konkreten Lösungen zur Reduktion der Ammoniakemissionen  in landwirtschaftlichen Betrieben befasst – sei es in der Rinder-, Schweine- oder Geflügelhaltung. Die Beiträge erscheinen regelmässig im Terrien Interjurassien und im Informationsbulletin der CNAV (Landwirtschafts- und Weinbaukammer des Kantons Neuenburg). Sie richten sich direkt an Fachleute aus der Region, dienen aber auch allen Interessierten als Informationsquelle.

Der Ansatz ist aus einem Projekt hervorgegangen, das Praxis, Forschung und Beratung miteinander verbindet – mit Partnern wie Agroscope, dem BLW, dem BAFU und der HAFL – und liefert wissenschaftlich fundierte Empfehlungen. Die Massnahmen zielen in erster Linie auf die Gestaltung der Haltungssysteme ab, um Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig die Tiergesundheit zu optimieren. Einige davon werden vom Bund und den Kantonen gemäss der Strukturverbesserungsverordnung SVV finanziell unterstützt. Für Projektabklärungen und weitere Informationen stehen Edith Paradis und Melinda Oppliger zur Verfügung.

Melinda Oppliger (Parc Chasseral, pratiques agricoles durables)
melinda.oppliger@parcchasseral.ch, +41 (0)32 544 82 2

Edith Paradis (Plateforme ammoniac, Institut agricole de Grangeneuve)
edith.paradis@fr.ch, +41 (0)26 304 26 70

 
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