« Objectif Chasseral »

Wie kann der Chasseral bewahrt und gleichzeitig seinem wachsenden Erfolg gerecht werden? Mit dem gross angelegten regionalen Projekt «Objectif Chasseral» sollen langfristige Antworten auf die zunehmenden Herausforderungen rund um den Chasseral gefunden werden, die von den fünf beteiligten Gemeinden (Saint-Imier, Nods, Villeret, Lignières und Val-de-Ruz) sowie der gesamten Region Grand Chasseral thematisiert werden.

Das vom Regionalpark Chasseral geleitete Projekt wurde 2025 unter der Trägerschaft der Stiftung Grand Chasseral in Zusammenarbeit mit Jura bernois.Bienne und Grand Chasseral Tourismus ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Herausforderungen: die Aufnahme einer wachsenden Besucherzahl (mehr als 200'000 pro Jahr), die Vereinbarkeit von Natur, Landwirtschaft und Tourismus, die Erhaltung von Natur und Landschaft, die Identität und Einzigartigkeit der Naturstätte sowie seine Verwaltung. Ziel ist es, die Zukunft und die Gebietsgetaltung im Interesse aller zu planen. 

Inspiriert durch andere einzigartige Naturstätten befassen sich die Projekte mit fünf wichtigen Themen:

  • Governance
  • Zugänglichkeit
  • Qualität der Infrastrukturen, des Angebots und Besucherempfangs
  • Gemeinsame Nutzung
  • Kommunikation und Sensibilisierung

Partizipativer Ansatz im Jahr 2025, Einführung einer regionalen Verwaltungsstruktur ab 2026

Im Jahr 2025 wurde ein breit angelegtes partizipatives Projekt ins Leben gerufen, um über die Zukunft des Chasseral-Massivs zu reflektieren. Im Rahmen dieses Projekts wurde von August bis Oktober in elf Partner-Berggasthöfen die Sammelausstellung «Chasseral – Vues de loin» veranstaltet. Parallel dazu wurden acht Veranstaltungen in den teilnehmenden Berggasthöfen organisiert, an denen mehr als 320 Personen teilnahmen.

Neben der Ausstellung wurden weitere Schritte unternommen, um die ersten Grundlagen für eine regionale Verwaltungspolitik zu schaffen. Insbesondere fanden regelmässige Treffen der wichtigsten beteiltigten Gemeinden, der drei regionalen Institutionen (Park Chasseral, Grand Chasseral Tourismus und Jura bernois.Bienne) sowie regelmässige Kontakte zu regionalen Leistungserbringern (Hotel, Swisscom, Berggasthöfe) statt.

Diese Grundlagen ermöglichten insbesondere die Sicherstellung der Finanzierung der Buslinie Saint-Imier – Chasseral für das Jahr 2026, erste Gespräche zur Thematisierung der Strassenverwaltung zu führen, die Wiederherstellung des Wanderwegs Combe-Grède nach den Unwettern im Sommer mit Freiwilligen des Parks zu unterstützen und eine demonstrative Restaurierung einer Trockensteinmauer an der Antiklinale durchzuführen.

>> Weitere Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung.